Vitaminmangel kann Gewichtszunahme verursachen

Bei vielen Diätplänen heißt es erst einmal Kalorien reduzieren. Bei diesem Bestreben bleiben vitaminhaltige Nahrungsmittel schnell wegen ihres hohen Zucker- oder Kohlenhydratgehalts auf der Strecke. Studien zeigen jedoch, dass Vitaminmangel dem Abnehmen entgegenwirkt und eine Versorgung mit Vitamin B12 und D den Prozess dagegen fördert.

Die Lüge der Kalorientabelle

Diätpläne, die  rasanten Gewichtsverlust versprechen, entpuppen sich bald als eine Halbwahrheit, die häufig sogar gesundheitsschädliche Folgen mit sich bringt. Der Versuch, Abnehmen auf eine einfache Formel herunterzubrechen, stellt hierbei das größte Problem dar. Eine gesunde Diät beinhaltet Faktoren wie körperliche Aktivität, den Schlafrhythmus und ein generelles Verständnis für die konsumierte Nahrung. Stattdessen fallen viele Diätpläne der Kalorientabelle zum Opfer. Hier liegt jeder Mahlzeit die Frage zugrunde, welche Kalorienzahl es im täglichen Bedarf ausfüllt. Diese Logik streicht vitaminreiche Nahrungsmittel vom Speiseplan, da sie in vielen Fällen einen hohen Kaloriengehalt aufweisen. Vitaminmangel wiederum hat sich als einer der Hauptgründe für Gewichtszunahme herausgestellt.

Der Königsweg ist eine gesunde, vielseitige und vitaminreiche Ernährung, individuell abgestimmt auf jeden einzelnen Menschen. Aus diesem Grund gibt es mittlerweile Diätpläne, die angepasst werden können an jede beliebige Lebenssituation, so zum Beispiel beim Diätplan von der Steinzeit Diät.

Vitaminhaushalt und Gewichtsverlust

Bei Vitaminen gilt wie bei allen anderen Inhaltsstoffen und Nahrungsmitteln: ein Genuss in Maßen. Medizinische Studien zeigen allerdings, dass viele Menschen mit Gewichtsproblemen einen Mangel bestimmter Vitamine aufweisen. Besonders Vitamin B12 und D spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Eine Studie, die 2009 von Shalamar Sibley auf einer Tagung der Endocrine Society in Washington vorgestellt wurde, stellt beispielsweise eine Parallele zwischen Vitamin-D-Defizit und Übergewichtigkeit heraus. Die Erkenntnisse legen nahe, dass ein kalorienreduzierter Diät-Plan in Verbindung mit der erhöhten Einnahme von Vitamin D das Abnehmen beschleunigen kann. Vitamin B12 regt auf vergleichbare Art und Weise den Stoffwechsel und Kalorienverbrauch an. Das Vitamin findet sich in Fisch, Huhn und Rind, lässt sich aber auch im Zuge einer Diät direkt verabreichen. Trotzdem kommt es auf das richtige Maß an: ein Überschuss der Vitamine ist gesundheitsschädigend.

Eine Balance von Inhaltsstoffen für langfristigen Gewichtsverlust

Der Blick auf die Kalorientabelle ignoriert die zuträgliche Wirkung von Inhaltsstoffen wie Vitaminen. Mangelerscheinungen helfen einem Diät-Plan nicht, sondern hemmen seinen Fortschritt. Bei Gewichtsreduktion und gesunder Ernährung kommt es auf ein hohes Bewusstsein für konsumierte Nahrungsmittel an.

Nervenschmerzen durch einen Vitamin B12 Mangel

Taube Finger, ein unangenehmes Kribbeln sowie Stechen in den Füßen – Meist tippt man bei solchen Gefühlsstörungen auf ein Bandscheibenproblem oder dem Karpaltunnelsyndrom (Handerkrankung). Doch die Ursache kann auch ein Mangel an Vitamin B12 sein und so Nervenschmerzen auslösen. Treten bei älteren Menschen Sensibilitätsstörungen oder auch auffällige Geruchs- oder Geschmacksstörungen auf, kann hinter den Beschwerden ein Vitamin B12 Mangel stecken. Probleme mit dem Vitamin B12 Haushalt können ebenfalls Magenoperierte oder Patienten mit gestörter Verdauung haben. Frühere Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsstörung sowie Depression könnten Folgen einer Vitamin B12 Mangelerscheinung sein.

Ein schmerzfreier Test verschafft Gewissheit

Einen Vitamin B12 Mangel kann man jetzt ganz easy durch einen Atemtest feststellen. Kein piksen, keine langwierigen Untersuchungen. Einfach einen völlig schmerzfreien Atemtest machen und Vorsorgen. Nehmen Sie einen Vitamin B12 Mangel nicht auf die leichte Schulter. Wenn ein Mangel diagnostiziert wurde, können Sie den mit ganz einfachen Mitteln bekämpfen und so wieder mehr Lebensgefühl und Wohlbefinden erhalten.

Vitamin B12 ist wichtig für die Nerven. Dieses Vitamin ist mitverantwortlich für die Neubildung einer Schutzhülle um den Nerv – die Myelinscheide. Fehlt das Vitamin wird die Isolationsschicht und damit auch der Nerv geschädigt.
Vitamin B12 Mangel ist der häufigste in Deutschland vorkommende Vitaminmangel. Wir nehmen Vitamin B12 aus der Nahrung auf. Aus Fleisch, Milch und Eiern.

Vitamin B12-Mangel bei Senioren

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt einen Richtwert von 3 Mikrogramm pro Tag an. Das Vitamin wird mit der Nahrung aufgenommen und im Magen-Darm-Trakt herausgelöst. Daher kann eine Magenschleimhautentzündung oder eine andere Erkrankung des Magen-Darm-Bereichs den Vitamin B12-Mangel fördern. Viele Senioren leiden unter zu geringer Magensäure und in der Folge dann unter einem Vitamin B12-Mangel.

Vorkommen von Vitamin B12

In verschiedenen tierischen Lebensmittelns wie Fleisch, Fisch, Eiern und Milch kommt Vitamin B12 vor. In geringen Mengen kann es auch in einigen pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen, zum Beispiel in Sauerkraut und fermentierten Sojaprodukten. Dazu gibt es einige Lebensmittel die mit diesem Vitamin angereichert sind, wie zum Beispiel Säfte und Müsli. Allerdings enthalten diese Produkte oft sehr geringen Mengen an Vitamin B12, sodass es kaum möglich ist, mit ihnen den empfohlenen Tageswert zu decken.

Wirkung von B12 auf den menschlichen Körper

Vitamin B12 ist für den Stoffwechsel von großer Bedeutung, so ist Cobalamin am Abbau einiger Fettsäuren beteiligt und unterstützt die Blutbildung. Außerdem hat Vitamin B12 Auswirkungen auf die Funktion des Nervensystems.

Vitamin B12-Mangel und seine Auswirkungen

Wird zu wenig Vitamin B12 aufgenommen, kommt es auf lange Sicht zu einem entsprechenden Mangel. Die Zellteilung im gesamten Körper kann dadurch gestört werden. Dies tritt vor allem bei der Bildung roter Blutkörperchen sowie im Bereich der Mundschleimhäute sowie im Nervensystem hervor. Daher ist die megaloblastäre Anämie (eine Form der Blutarmut, bei der die roten Blutkörperchen vergrößert sind) ein typisches Symptom. Dieses Symptom äußerst sich häufig durch sehr blasse Haut und die Rückbildung der Schleimhäute sowie Schwindel, schnelles Ermüden und ein allgemeines Schwächegefühl.

Es kann auch zu Störungen des zentralen Nervensystems kommen, das sich in Verwirrung, unkontrollierbaren Reflexen, Gedächtnisstörungen und sogar Halluzinationen äußern kann. Bis sich diese Symptome äußern kann es einige Jahre dauern. Die regelmäßige Kontrolle des Blutbildes kann einen eventuell vorhandenen Mangel bereits frühzeitig aufdecken. Die Einnahme entsprechender Nahrungsergänzungsmittel kann in diesen Fällen Abhilfe schaffen. Die regelmäßige Untersuchung beim Hausarzt, inklusive Blutentnahme, ist daher von großer Bedeutung und sollte unbedingt erfolgen.

Quellennachweis: vivemus! – Informationen zum Thema Vitamin-Mangel bei Senioren